190/55-17 Tüv Süd erklärt Unbedenklichkeitsbecheinigungen für nichtig.

Dieses Thema im Forum "Reifen für die Straße" wurde erstellt von target, 11 Mai 2018.

  1. target

    target Member

    Moin, bei der heutigen Tüv Vorführung wurde mir aufgrund der Bereifung 120 - 190/55 17
    die Plakette vom Tüv Süd verweigert mit der Begründung , es wurden ALLE Freigaben, von Reifenherstellern bezüglich der 55er Bereifung als Ungültig erklärt und die Größe muß in einem Einzelgutachten abgenommen werden. Gibt hierfür auch eine Begründung vom Tüv Süd, der ist auf dem Honda Board exakt wiedergegeben worden.

    Ich habe im übrigen den Tüv gewechselt...

    Das nur mal als Info.
     
  2. ecki945

    ecki945 Member

    Gilt das generell oder ist das Fabrikatsbezogen?
     
  3. Space

    Space Member

    Wenn das so stimmen sollte ist das wieder so eine Geld macherei. Was macht der Herr Prüfer den beim eintragen? Er nimmt die Papiere vom Hersteller des Reifens und fährt eine Runde mit max. 70 km/h und sagt er merkt kein Unterschied. Dafür nimmt er dir Kohle ab und sagt Danke.

    Tolle Sache. Die Reifen Hersteller machen Tests um diese Freigaben zu erteilen oder auch nicht und das nicht mit einer Runde ums TÜV Gelände.
     
  4. joe bar

    joe bar Member

    Kann es sein das du nur einen doofen Prüfer erwischt hast?
    Denn die Freigabe bei z.B. Bridgestone und Michelin sind noch online
     
    harri gefällt das.
  5. AnSchu

    AnSchu Member

    Das kann doch auch gar nicht stimmen, die Hersteller testen doch die Reifen auf dem entsprechenden Motorrad um ne Freigabe für das entsprechende Motorradmodell zu erstellen.
    Wie kann denn der TÜV da jetzt angeblich ne Einzelabnahme raus machen???
     
  6. sino

    sino Member

    Was für ein murks.. Die Reifenfreigaben der Hersteller wer macht die denn.Na tuv Süd oder Nord oder... Der soll mal die Fresse halten.. Diese Seiten würde ich ihm vor die Füße werfen... Und wenn dort tuv Süd steht dann zum vorgesetzten hoch...
    Bastarde nur Kohle machen und alles erschweren :BangHead::BangHead::BangHead:

    Warum sind den fast alle neuen Bikes mit 190/55 bestückt..??:thefinger::thefinger::angry2::angry2::angry2:
     
  7. target

    target Member

    wohne hier in einer ländlichen Gegend.Prüfer ist aufm Dorf und gleich Gott, also Gutachter und Chef der Abnahme Stelle. Nach einer weiteren Vorführung, mit der Bitte bei Michelin anzurufen... Kam die Aussage egal, die Weisung kommt aus der Zentrale vom Tüv Süd und gilt für alle 55er Reifen.
    Bin dann zum TÜV Nord und hab die... Klappe... gehalten, haben nicht mal nach dem Querschnitt geschaut, Reifen ja nagelneu... Plakette ist drauf.
     
  8. Hazard

    Hazard Member

    Nabend,
    bei mir war der TÜV letztes Jahr im Mai fällig, bin dann wie immer zum TÜV Nord. Ich hatte einen anderen Lenkungsdämpfer als Austausch für den defekten originalen verbaut, ABE dabei. Dann schickte mich der Prüfer nach der technischen Durchsicht zu seinem Kollegen in die Hauptstelle, das war paar km weg, bin umgehend hin. Er sagte, der geänderte Länkungsdämpfer sollte eingetragen werden, soweit so gut. Dann kam er aber auf meine Reifenfreigabe und meinte, die würde seit dem Frühjahr 2017 nicht mehr gelten. Er hatte da so eine allgemeine Info vom TÜV, hat mir das auch gezeigt. Es dürfen nur noch Reifen aufgezogen werden wie in den Papieren aufgeführt. Ich habe eine K6, montiert waren CSA2 mit 55er hinten. Da das Profil nicht mehr das beste war, drückte er ein Auge zu, sagte der Reifen wäre eh fast fällig und ich sollte beim nächsten Wechsel wieder auf den 50er Querschnitt tauschen.

    Jetzt habe ich den CSA3 montiert, im 55er Querschnitt wohlgemerkt, habe mir eine aktuelle Freigabescheinigung auf der Conti Homepage runtergeladen. Bei Conti auf der Seite steht, dass bei Motorrädern mit Fabrikatsbindung eine Umrüstung auf andere Größen ohne Änderungsabnahme sowie Eintragung in die Fahrzeugpapiere, aber mit einer mitzuführenden Unbedenklichkeitsbescheinigung möglich ist. Die Änderung darf nicht beanstandet werden.
    Voraussetzung ist eine Typgenehmigung nach der Richtlinie 97/24/EG oder der UNECE Regelung Nr. 75 aufweisen (so zumindest auf der Conti Seite).

    Ich habe mich jetzt einfach nicht weiter informiert und wieder den 55er aufgezogen. Schließlich gibt es ja dafür die Freigabe, und darauf steht, dass eine Änderung der Zulassungsbescheinigung nicht erforderlich ist. Und wenn man jetzt bei anderen Reifenherstellern wie Michelin guckt, ist die Bescheinigung vom November 2017 auch so formuliert.

    Wäre jetzt interessant zu wissen, was tatsächlich stimmt. Andersrum...:thefinger:
     
  9. GX-10

    GX-10 Member

    Hatte das gleiche Problem vor 2-3 Jahren beim TÜV Süd also vor 2017. Eingetragen war nur der 50er Querschnitt, aufgezogen hatte ich den 55er mit Reifenfreigabe.

    Der Herr vom Tüv war so nett mir den 55er zusätzlich zum 50er einzutragen, es stehen bei mir Fahrzeugschein somit beide Größen drin.
     
    Black Angel gefällt das.
  10. sino

    sino Member

    Bei dekra hat man weitaus weniger Probleme... :wink3:
     
  11. utzibbg

    utzibbg Member

    Hatte da auch noch nie Probleme.
    TÜV Prüfer sind aber schon komische Kerle.
    Fahre eigentlich immer zur DEKRA
     
    sino gefällt das.
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