Reifen

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Anonymous

Hallo,

welche Reifen sind für die Rennstrecke ideal ?

Als Normalfahrer liest man ja viel über Pilot Race bzw. Z3 Rennsport.

Doch wie sieht es mit echten Slicks aus ? Gibt es da auch solche Unterschieden zwischen den einzelnen Marken ?

Ist der Unterschied zwischen Slicks und diesen Halb-Slicks (z.B. Pilot Race) wirklich so gross ?

Fragen über Fragen von einem Rennstrecken-Anfänger.

Grüße,
D. Spatz
 

Marius

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Hi D.Spatz,
auf der Rennstrecke bist du mit Pirelli Supercorsa
oder Metzeler Rennsport wahrscheinlich am besten beraten.
Ich habe noch BT010 drauf. Irgendwie komme ich damit auf Dauer nicht zurecht. Auch wenn ich damit nicht am Limit war, hatte ich beim letzten mal kein Vertrauen mehr. Und das ist schlimmer als alles andere. Pilot Race gefällt mir persönlich nicht besonders. Strasse möchte ich mit dem nicht fahren.
Vielleicht kann mal jemand eine Liste mit allen Reifen ins Forum schreiben, die man eingetragen bekommt. Vor allem 180er wären interresant.
Von den Reifen im Schein, hat mir mein Reifenhändler den MTR 21/22 Corsa empfohlen.
 
A

Anonymous

ähm marius....die frage war nicht ob diese reifen eine freigabe haben oder nicth.sonderen eher gings hier um slicks und semi-slicks welche noch gerade das mindestprofil erfüllen um das abe zu bekommen, und deren unterschied zum reinrassigen rennreifen.,,,

es bringt nix auf etwas einfach zu antworten und dann zu schreiben etwaaaas über den scheiss supercorsa der dir sowieso am ring zerläuft..zu den wahren rennreifen....

also der pilot race ist vom gleichnamigen pilot (slick) von der mischung her fast nicht zu unterscheiden , slick in der 3er mischung...es gibt seit neuestem beim pilot auch unterschiedliche mischungen , nicht nur medium und soft...aber die sind in dieser saison den superbike und superstockfahrern vorbehalten....leider....!!

also zum unterschied....der slick verschleisst nicht so schnell da der reifen keine kante zum übermässig starken abrieg bietet....die kalteigenschaften hat der pilotrace vom slick geerbt, daher hier kein unterschied..aber wer sich auf der rennstrecke bewegt hat ja sowieso reifenwärmer drauf ;-) der dunlop slick ist relativ gutmütig und hat einen grosse grenzbereich..siehe auch gp207*

den bridgestone sind wir am pannoniaring gefahren....haben entweder einen fehlerhaften dabeigehabt oder er reisst von selber auf..fahrwerk hat gepasst....ich geb für diesen keine empfhelung her....
 

Udo Böhmer

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Hallo Leute,
ich fahr den Race auch auf der Strasse. Wenn du um die Häuser fährst wirkt er durch seine schlechten Kaltlaufeigenschaften auch ein wenig als naturliche Bremse.Kommst du in den Regen, gehste besser irgendwo nen Kaffee trinken.Auf der Piste ist er das einzig brauchbare, mal vom Slick abgesehen.Du mußt halt nur Zeit haben ihn warm zu machen und die Zeiten für zum Slickfahren sind leider bei mir vorbei. Da kann ich nix mehr dazu sagen.
 
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Slicks drauf und das Vertrauen in die Schräglage verdoppeln


Hallo DSpatz,

na ja nicht ganz, aber fast.
Kann dem Max nur recht geben, der michelin pilot ist empfehlenswert, der Verschleiß hält sich in Grenzen und zu teuer ist der Reifen auch nicht, ca. DM 580,- pro Satz einschließlich Montage.
Viel Spaß und bleib auf dem bike.
 

Marius

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Hi Max,
ich denke das Forum ist gedacht, damit jeder seine Meinung und sein Wissen niederschreiben
kann. Da sich die Frage von Dspatz mehr oder weniger auf Profilreifen bezogen hat und er wahrscheinlich zu den 99% der GSXR1000 Fahrern gehört, die ein Nummernschild spazieren fahren, denke ich ist er auch an solchen interresiert. Ob man als Anfänger Michelin oder Bridgestone Slicks fährt, ist wahrscheinlich scheißegal.
Dennoch hast du seine Frage mehr als beantwortet. Für mich sind Rennsport oder Supercorsa die beste Wahl. Vorrausgesetzt man kommt ohne Hänger zur Piste und will am WE auch mal Straße fahren. Will man das nicht, sollte man deinen Text lesen und weiß was dann das beste ist.
Gruß
 
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Hallo,

danke für die vielen Antworten.
Ich werde beim nächsten Training mal Slicks probieren.
Mein Problem ist nämlich der Verlust der Haftung beim rausbeschleunigen (mit der R1 in dieser Situation einen Ausrutscher ins Kiesbett gemacht). Dieses Problem sitzt zu 80% im Kopf.
Von daher werde ich mal die "Superhaftis" ausprobieren :)

Für Rennstreckenbesuche kann ich nur jedem empfehlen per Hänger oder Transporter anzureisen.
Auch wenn man sich fest vornimmt, nicht alles zu geben. Es kann einem immer erwischen und dann steht man da.

Nochmal zurück zum Thema Reifen:
Reifenwechsel ist bei jedem anständigen Veranstalter Vor-Ort kein Problem, sodass man auch mit einem Strassentauglichem motorrad auf Slicks wechseln kann.
Mit dem Reifenwärmer muss ich mir nochmal gut durch den Kopf gehen lassen.
1 kDM ist ne Menge Holz.

Grüße,
Detlef
 
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Anonymous

hi marius.....stell das fahrwerk richtig ein dann hast auch massig grip...

merke: man kann kein schlecht eingestelltes, oder in der serienabstimmung verhautes fahrwerk durch reifen kompensieren....das funktioniert nur begrenzt und solange du niocht merklich schneller wirst.....mit schnelleren rundenzeiten wird dein reifen überfordert und begint zu rutschen, verschleisst viel viel schneller, kann im extremfall sogar aufreissen und sich von der karkasse lösen!!

also geldbeutel auf...racing federelemente rein und dann gehts ab mit einstellen und dann funzt es auch m,it dem grip beim rausbeschleunigen ;-)

ja nochwas....nur für rennstreckenfahrer.....denn für die strasse wird der bock dann einfach zu hart!! kein komfort mehr...springst umher wie ein ziegenbock *gg* aber auf der rennstrecke erste wahl.....öhlins oder wilbers....
 

Marius

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und genau da liegt das Problem, Max.
Wahrscheinlich fahren 75% mit falschem Fahrwerk auf der Piste. Ich will mich da nicht ausschließen. Ich beschäftige mich zwar
schon seit längerem mit der Funktionsweise eines Fahrwerks, aber das Umsetzen ist sehr schwer. Vor allem 2 Klicks zu verstellen und
zu merken ob es richtig oder falsch war ist ohne Hilfe kaum zu schaffen.
Schreibe doch mal deine Erfahrungen rein. Evtl. bist du ja am Anfang deiner R1000 noch mit Serienfahrwerk gefahren.
Ich will demnächst mal einen Schluck mehr Öl in die Gabel geben und hoffen, daß damit das durchschlagen besser wird.
 
A

Anonymous

hmm der gabel mehr zum trinken geben und ölstand erhöhen?.....dann kannst dich gleich mal drau einstellen dass dir die shimms und bleeds uum die ohren fliegen werden, weil diese die grösseren druckverhältnisse nicht standhalten.....

meine erfahrungen?.....na gut.....beim ersten anzeichen des durchschlagens zu wilbers gefahren und andere gabelinnereien einbauen lassen, ein racing öl in 20er viskosität rein und seitdem spricht die gabel super an, hat genug reserven und man mekrt sogar ein klick auf oder zu *ggggg*

für hinten empfehle ich ein federbein derselben marke (racingausführung) mit low und highspeed druckstufeneinstellung, damit es gleich mal ein bisschen kniffliger wird beim einstellen *gg* oder ein öhlins, dann aber auch vorne öhlins rein....

ja und dann ab auf die piste und testen testen testen...bis man die richtige einstellung mal gefunden hat.....

ahja und wennst die reifenmarke wechselst, vorne oder hinten an der balance (=federvorspannung, absenkung-anheben) etwas veränderst darfst die ganzen setup einstellungen von vorne beginnen (negativfederweg,.....) ist doch toll, oder??????? *gg*
 
A

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Kann Max da nur zustimmen!
Hab vorne auf Wilbers umgerüstet. Für die Strecke absolut super. Da ich aber auch sehr viel durchs Land eiere, ist vorne lockeres Entspannen angesagt, also für Landstraße musst Du vorne die Federvorspannung fast ganz aufmachen, sonst hüpfst Du von einem Buckel zum anderen. Aber sonst, war ein super Tipp Max!
 
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