1. Schritte zur Rennstrecke?

TNC

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Mich würde mal interessieren wie man sich der Rennstrecke am besten "nähert". Was sind denn z.B. die Vorraussetzungen an jmd. der sich auf der Rennstrecke bewegen möchte? Gibt es auch Vorraussetzungen an das Bike die man beachten muß? Der Hockenheimring liegt ganz im meiner Nähe und mich würde es schonmal reizen dort kurz vorbeizuschauen.
Was macht man eigentlich genau mit einer Lizens? Braucht man die als "Hobbyrennfahrer" auch?
 

Ueberholer

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also es gibt mehrere möglichkeiten...

die günstigste:
(für kranke)
du fährst donnerstags abends ab 17:00. freies fahren für alle. nennt sich touristenfahrten. aber für eingeweihte eher terroristenfahrten. kostet 20 mark für ca. 20 min. dafür sind dann 70 moppeds auf dem kleinen kurs, mehr oder weniger abitionierte geisteskranke die dich ohne mit der wimper zu zucken umsemmeln oder gnadenlos im weg stehen.

die teuerste:
renntrainings. da gibt es verschiedene veranstalter die meistens nach gruppen eingeteilt (anfänger, könner, möchtegernkönner etc...) mit instruktor fahren. gibt auch freies fahren. dazu sollte man aber schon mal auf der piste gewesen sein und idealerweise die strecke kennen.
kostet je nach veranstalter so 300 bis 500 knüppel pro wochenende. und je nach fahrweise auch einen satz reifen.

eine weitere möglichkeit ist der seriensport... kostet so ca. 250-300 mark für tageslizenz und nenngeld. der vorteil ist das du einen transponder bekommst und deine zeiten sehen kannst...

wenn du aus dem forum ausgeschlossen werden willst, kannst du auch zum MSC-PORZ
gehen! da heist es prüf und einstellfahrten. im forum schon mehrfach zerissen worden...
 
A

Anonymous

Hi TNC,
ich habe zwar noch nicht viel Streckenerfahrung(leider!), aber kann Überholer seine Meinung nur teilen.

Ich war bisher nur auf dem Lausitzring zum "freien fahren" und es hat mir zwar super spaß gemacht, aber ich glaube auch ich war den meißten nur im weg.(arbeite aber dran!)

Aber auf der Strecke merkst du erstmal was in der gixxer wirklich drin steckt. Man fährt auch selber ganz anders und fühlt sich viel sicherer.

Ich selbst habe mich nun zum Training am 29.u.30.8. mit Instruktoren auf dem Lausitzring angemeldet und freue mich schon riesig drauf. Vielleicht bringt man mir dort ja bei, den anderen nicht mehr im weg zu sein. Kostet für 2 Tage von 9-18Uhr 460 DM.

Das mit dem Satz Reifen macht mir allerdings Angst.
Hab gerade einen neuen draufgezogen!

Gruß Arne
 
A

Anonymous

hi tnc!

also du willst auf der rennstrecke das erste mal fahren......na gut dann geb ich dir ein paar tipps dazu so gut ich kann.

1. wenn du nicht alleine auf eine rennstrecke fahren solltest dann such dir bitte deine kollegen gut aus, nimm keine "grossmäuler" und dergleichen mit, sie werden dir nur den spass verderben und dich evtl. unter druck setzen.

2. lass dich nicht unter druck setzen....auf der rennstrecke herrschen andere gesetze...du wirst sachen erleben und überholmanöver davon träumst du jetzt noch in deinen schlimsmten alpträumen....als mich bei meinem ersten rennstreckeneinsatz ein erfahrener rennfahrer auf 5 zentimeter in voller schräglage überholte... drum nie auf den hinteren achten....der muss wissen was er tut...

3. versuch bitte nicht den anderen auf biegen und brechen nacheifern zu wollen, es geht in den meisten fällen schief und bedenke immer die anderen fahren shcon lange genug auf der rennstrecke

4. tipps von rennfahrern sind immer willkommen, nur musst du lernen sinnvolle von sinnlosen tipps zu unterscheiden....waghalsige aktionen gehören uzu den "autobahnrasern" (jene welche das gas nur auf den geraden aufreissen können *fg*) aber nicht zuu den rennstreckenfahrern!

5. Schau auf dein bike , kontrollier den richtigen luftdruck und dergleichen..lass es dir vielleicht von einem erfahrenen rennfahrer oder nem renninstruktor zeigen wie man es am besten macht, wenn du den kontakt zu anderen pflegst wirst du bald dein wissen erweitert haben und du bekommst routine darin.

naja hört sich ja sauber nach geschwaffel an..aber ich weiss wie es sein kann wenn man die falschen leute auf der rennstrecke um sich hat, das endet meistens im krankenhaus dann, und das soll nicht der sinn und zweck sein!

die ersten paar mal auf einer rennstrecke zu sein, vor allem das erste mal ist sowieso shcon so aufregend, dass der puls in der boxenausfahrt mal ganz nach oben geht, man ein flaues gefühl im magen hat beim ersten vollen durchschalten der gänge..und man genug zutun hat die strecke kennenzulernen. hierbei ist ein wettkampf oder machtdemonstration komplett sinnlos, sorry i kanns net oft genug sagen weil ich es immer wieder sehe wenn wir auf rennstrecken unterwegs sind.....leute die in der boxengasse wheelen, im fahrerlager burnouts ziehen und dergleichen und dann auf der strecke die absoluten nieten sind...

lieber tnc...eigentlich ist es ganz einfach...fahr mal zu nem training wo auch instruktor-fahren angeboten wird...dann meldest dich mal bei nem instruktor, der zeigt dir die strecke und wauf was es draufankommt beim rennstreckenfahren, erklärt flaggensignale und all die anderen wichtigen sachen wie zb. "dass der hintere auf den vorderen aufpasst, man nicht stehenbleibt wenn ein kollege stürzt,....."

das instruktorfahren wird meistens kostenlos zu einem renntraining angeboten, geh nicht gleich ans limit, taste dich langsam ran an dein limit und dem der maschine, und du wirst eine menge spass haben auf der rennstrecke

ahja eines noch...wennst einmal "blut geleckt" hast dann wird für dich das strassenfahren uninteressant, dann siehst welchen gefahren du im strassenverkehr ausgesetzt bist, und wirst irgendwann mal zu der überlegung kommen nur mehr auf der rennstrecke zu fahren - ja und es werden sich die kosten unweigerlich erhöhen, weil wennst schneller wirst dann brauchst andere federelemente, fussrasten, usw...es ist ein teufelskreislauf....der auch nciht gerade billig ist.....

aber welcher motorsport ist schon billig? *fg*....ewennst ne tour fährst dann brauchst auch einen haufen geld

ja und wenns so weitergeht dann brauchen wir mehr rennstrecken....griiiiiinnns.....

ich hoffe ich konnte ein paar eindrücke übermitteln und wünsche dir alles gute bei der "jungfernfahrt" auf der rennstrecke *gg*...die vergisst nämlich keiner *gg*

[ 09. August 2001: Beitrag editiert von: Max ]
 
A

Anonymous

Hi - ich hatte damals mich mal bei einem Renntraining eingeschrieben. Das taugt noch am besten. Meist sind 'Einsteigertrainings' gut geeignet. Solltest deshalb sowas nehmen und nicht gleich ein 'Rennfahrertaining' buchen. Dort ist die Speed doch deutlich gesteigert. Wichtig ist, dass Du beim ersten Mal mit einem Instruktor faehrst.

Rennstrecken sind anders als Landstrassen. Wenn man da in den ersten Runden etwas zusehr andrueckt, landet man sehr schnell im Kies.
Die Strecken wollen schon testen, wie gut die Fahrer sind, ohne allerdings fies zu sein.

Was wirklich hilft ist folgender Tip:

1) baue die Spiegel ab! Fahre immer so, wie Du fahren willst, also Deine Linie. Weiche nicht einem vermeindlich schnelleren Fahrer von hinten aus - also keine Luecke schaffen.
Der schnelle Fahrer kann nur so Dich berechnen und einen ungefaehrlichen Weg oder Linie zum Ueberholen planen. Wenn Du nun ploetzlich irgendwie runschlaengelst oder die Linie wechselst, kann sich keiner so schnell darauf einstellen. Also locker bleiben und nicht nervoes werden. Die 'Schnelle Fraktion' faehrt sowieso bei allernaechster Gelegenheit vorbei.

2) Passe auf Dich auf! - und Du passt auch auf andere auf!
Das heisst, dass Du aufpasst, dass Du keine wuesten Aktionen machst und sorgfaeltig planst, wie und wo Du andere ueberholen kannst. Der, der von hinten kommt macht das Gleiche mit Dir und so vermeidet ihr beide, dass es Probleme oder gefaehrliche Situationen gibt. Also kuemmere Dich um das vorne und die anderen kuemmern sich um das, was hinter Dir ist.

3) Gehe Kampfhaehnen aus dem Weg.
Es gibt ein paar Trottel, die es nicht koenenn und dann trotzdem sich beweisen koennen, dass sie vermeindlich schneller waeren als Du. Lass' sie passieren und warte (verlangsame Deine Speed) fuer eine halbe Runde.

Ich hatte mal so ein Fight mit einer ZX-9R (hatte eine CBR600). Der war ca. 3s langsamer als ich aber auf den Geraden hatte er eben 40PS mehr. Also setzte er sich kurz vorm Bremspunkt immer vor mich auf Kampflinie. In der Kurve war er deutlich langsamer aber da kann man nicht so easy aussen ueberholen ...
Am Ausgang der Kurven hatte ich mir ihn dann immer innen geschnappt und vorbei - naja, dann kam seine Power wieder und ........

Irgendwann hatte ich so den Kaffee auf, dass ich ihn dann doch ausbremste. Das war der haerteste Bremser, den ich je hingelegt hatte, da ich erstmal 20m gutmachen musste und dann ca. 50m spaeter in die Bremse greifen musste als er. War echt super, doch hatte ich dann nicht mehr die finale Ruhe mit einem slidenden Hinterrad in die Kehre einzulenken, obwohl es gepasst haette und habe dann einen kleinen Ausritt (ohne Sturz) durchs Kies bevorzugt.
Also, behalte Nerven und vermeide Agressionen - gerade als Einsteiger. Sonst bist Du sehr schnell im Kies.

4) Wenn's nicht mehr klappt beim Bremsen - klappt aber meist, selbst wenn man es nichtmehr glaubt oder Du hast den Bremspunkt schon sehr deutlich verpasst - dann geradeaus ins Kies. Dort bremse los und aus dem Sattel und das Geschiggere in den Knien ausfedern. So kommst Du in 90% der Faelle sturzfrei davon. Das Kies bremst Dich enorm ab, ist aber wie eine Motorcross-Strecke.
Wenn Du umkippst, dann meist kurz vorm Stehenbleiben. Also ohne groessere Schaeden.

5) Du musst den Takt der Strecke suchen. D.h. Du musst in jeder Runde an jeder Stelle das Gleiche tun. Wenn Du das drauf hast, dann kannst Du anfangen zu optimieren. Also hier mal etwas spaeter bremsen und dort etwas frueher Gas geben. Das dauert beim Anfaenger laenger, der Profi kann's in 10 Runden.
Also, z.B. "hier ist der Bremspunkt, dann bremsen, dann schalten, dann hier einlenken, dann hier Bremse auf, dann hier wieder leicht auf Gas, dann hier innen sein, dann hier wieder mehr Gas, dann hier uber diesen Punkt am Kurvenausgang raus, dann hier schalten ..."

6) Die schnellen Runden, sind die Runden, die Du locker faehrst. Wenn Du verkrampft versuchst diese eine Runde schnell zu fahren, wird sie bestimmt nicht sonderlich schnell!
Also easy und locker!
Meist ist das 'runde' Fahren die schnellere Variante. Also nicht immer das letzte ausquestschen sondern einfach rund und zuegig fahren. Dann bist Du entspannter und hast auch ein geringeres Sturzrisiko.

7) Ich halte die Kilo-Gixx (fuer mich) fuer kein schnelles Motorrad auf der Rennstrecke. Mit der GSX-R600 waere ich bestimmt ein paar Sekunden schneller! Die 1000er muss eine andere Linie haben und man verhaut die Bremspunkte auch leichter, weil man rd. 30km/h schneller auf die Kurven zufliegt.
Ich bin Durchschnittsfahrer und eigentlich mit schon 110PS ueberfordert. Mit 160PS allemal!
Also: Der Vollgasanteil bei der 1000er ist deutlich geringer als bei der 600er. Man muss also noch viel mehr auf rundes Fahren achten. Voll bremsen und dann Vollgas koennen sehr schnell in voll im Abseits enden. Ich habe auch schon die 100PS der CBR600 mehrfach zum materialmordenden Low-Sider gebracht - mit Michelin Race.

8) Ende - steige ein und habe Spass!
(Und spare schon mal fuer das Renntraining. Einen Tag hatte ich im Schnitt mit DM 1000,- angesetzt (1x Reifen; 1x Bremsbelaege; Benzin; Gebuehr). Und die Nebenkosten, wie Anfahrt, Sturzteile, Uebernachtung - in sehr variierender Hoehe.
Ein 2-tages Training kostete mich unterm Strich ca. 1500,- - ein 3-tages Training ca. 2000,-

/Has
 
A

Anonymous

hm has.keine schlechte erklärung ...ehrlich.aber...rund zu fahren mit einer 1000er is der falsche weg...weiss das aus erfahrung..

da ich sehr auf stil und linie schaue bin ich allemal ein wirklich runder fahrer...aber wie du schon gesagt hast....du kommst mit deutlich mehr speed auf die kurven zu...da is nix mehr mit rund fahren und schnell sein..sorry..aber des funktioniert nicht..vergleiche es mal mit 250er und 500er fahrer....bei den 250er fahrern ist der kurvenspeed sehr wichtig weil ihnen auf den geraden der speed sonst fehlt...bei den 500er is der kurvenspeed 2.rangig...da gehts nur darum so spät wie möglich zu bremsen....das bike umzulegen und so früh wie möglich auf anschlag gehn und wieder aufrichten.... da is nix mehr mit rund fahren...mir hat der stil am anfang auch missfallen ..aber alle versuche rund mit der 1000er zu fahren und shcnell zu sein sind gescheitert...

ist shcon klar dass sich eine 600er leichter bewegen lässt als eine 1000er...da reisst das gas auf und es passiert nichts schreckliches..auf unseren eisen musst shcon überlegen was du tust..a zehntel am gas zuviel und das kanns gewesen sein...stimmt..aber gerade dieses wissen wann wo und wieviel zu dosieren ist ist die herausforderung der 1000er...und es ist kein schnelles motorrad??

dann muss ich sagen es liegt an dir.weil in der challenge gewinnt die suzuki eigentlich zur zeit alles was es zu gewinnen gibt...und wenn sie nicht gewinnt dann liegt es am fahrer und nicht am material bei der suzuki... sorry die 1000er ist für die rennstrecke gebaut worden (ausser das fahrwerk *g*) und wennst mit ihr umgehen kannst ist sie eine der effektivsten waffen auf dennen ich bis jetzt gesessen habe...da kommt keine R1 oder sonstwas ran...nur du musst dich hineinfühlen und mit ihr umgehen können...


zum TNC: hab was vergessen....wennst dich echt daran interessierst dann schau ob du die "BIBEL" des REnnstreckenfahrens in einem Buchladen findest und lies mal ein wenig was über Kräfteverhalten, Orientierungspunkte, richtiges Fahren auf Strassen/REnnstrecke *gg*

Das Buch heisst:

DER RICHTIGE DREH I & II

von Keith Code
Motorbuchverlag

es gibt davon auch ein Video dass dir die einzelnen Vorgänge veranschaulicht, es ist eine gute Grundlage, kann jedoch persönliches Training nicht ersezten
, aber wenn du die 2 Bücher "richtig" verstehen lernst bist du ein grosses Stück weiter!

also viel spass dabei...und has *g*....gas auf....spät bremsen...umlegen-aufrichten und gas auf...(eigentlich schade um den runden fahrstil ;( )...
 
A

Anonymous

Hi Max & TNC - Max hat schon recht aber was ich meinte ist, dass es sich nicht so leicht und auf Anhieb mit der Kilo-Gixx schnell fahren laesst. Ich bin halt 600er gewohnt und wuerde mit der K-Gixx erstmal ziemlich blass aussehen. Klaro, die K-Gixx ist fuer die Rennstrecke gebaut - ich bin aber 'ne Schwuchtel und zu schlecht fuer die Gixx.


Ich muesste erstmal einen anderen Stil lernen. Ich hab's teilweise schon auf der Landstrasse probiert und war sehr ueberrascht, dass es wirklich gut klappt.
Moeglichst gerade in die Kurve, tief reinbremsen, dann das Mopped in die andere Richtung stellen und Hahn auf und wie gestochen auf die naechste Gerade raus.
Aber gerade das BRemsen ist ziemlich trickreich, wenn man mit dem Tempo der K-Gixx auf den Bremspunkt zufliegt. Und ich bin wirklich kein Nasenbohrer, was das Bremsen angeht; da hat mich noch keiner versaegt.

Aber fuer einen Einsteiger ist's schon schwieriger mit der grossen. Da waere die kleine die bessere und schnellere Maschine.

Ach, TNC, Max hatte das Keith Code Buch schon angeschnitten: die Blickrichtung ist wirklich verdammt wichtig!
Dann klappst auch mit der Nach... - nein, mit der Speed am Kurvenausgang!
Nicht vor's Vorderrad schauen, sondern immer an den Punkt am Kurvenausgang, wo Du hin willst. Am besten Du suchst Dir einen markanten Fixpunkt - na, nicht was bewegliches, wie Streckenposten. Ploetzlich steht der 10m weiter vorne und Du wunderst Dich ;-)
(vielleicht auch nicht so ein tolles Gridgirl - bringt mich immer um die Konzentration sowas)


Der Blick ist, neben dem 'Takt' echt wichtig und gehoert eigentlich zum 'Takt' der Strecke. Denn auch hier kannst Du feintunen, je schneller Du wirst. Ausserdem ist das so ein wenig linienabhaengig.

Sehr gut ist es, wenn Du Deine Rundenzeiten in enge Grenzen bekommst. Da ist meine Angetraute spitze. Sie schafft es Rundenzeiten innerhalb eines Rahmens von 0,3 sek zu fahren. Echt Wahnsinn! Das heisst dann, dass sie praezise jede Runde gleich faehrt. Ich bin leider etwas zu agressiv und fahre haerter an meine Grenzen. Deshalb auch deutlich groessere Schwankungen in den Rundenzeiten - naja, nebenbei bremsen mich dann auch die Ueberrundeten ein. Aber das ist normales Leben auf der Rennstrecke.
Es gibt schnellere und langsamere.

Also: Blickrichtung ganz wichtig - dahin, wo Du hinfahren willst, nicht dahin, wovor Du Angst hast und was Du moeglichst nicht ueberfahren willst (Stein, etc.).
Ich bin aber kein Rennlehrer und kein Profi!
Aber es sollte ungefaehr so wie auf diesem Bild ausschauen
http://palz-schrader.de/Motorrad/jaegerknie.jpg

/Has
 
A

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naja has *gg* wenn wir so weitermachen dann wird der tnc noch in 2 jahren europameister*fg*...

mit der blickrichtung hast du ein verdammt wichtiges thema angeschnitten.ist so wie bei allem (schifahren, boarden, biken,..) wo du hinsiehst fährst du hin...und umsoweiter entfernt du den blickpunkt wählst umso ruhiger liegt die maschine weil du sie mit dem "blick" stabilisierst *g*..hört sich blöd an ist aber so...

bist du das auf dem bild?...musst nach deiner schreibweise schon ein eher "alter" ahse sein oder? *fg*

zum thema linie und shcnell sein und bremsen...i bin nur grosshubraumiges gewohnt seit ich 16 jahre alt war..hab mich nie mit "nasenbohrergschichten" wie 600 oder so abgegeben *fg*....obwohl ich sagen muss an manchen kursen wärs mit einer 600er leichter schnell zu fahren...de k-gixxer benötigt an engen kursen relativ viel kondition und kraft...aber i bin ja auch kein 65 kg manderl *gg*

macht spass mal mit dir so die erfahrungen auszutauschen..hehe
 
A

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Hi Max - nein, ich hoffe nicht, dass ich ein alter 'Hase' bin. Bin halt so 2 Jahre mal haeufiger gefahren - aber primaer bin ich Analytiker. Ich kann mich eine Woche lang nach dem Training hinsetzen und nicht schlafen. Dann analysiere ich fast jede Runde nochmal. Wenn ich dann das naechste Mal fahre, weiss ich, was ich verbessern muss. Viele der Tricks habe ich so geschafft umzusetzen. Waren sehr viele aha-Erlebnisse.

Ich weiss auch noch einen Punkt, bei dem ich ca. 2s pro Runde verschenke. Dann waere aber langsam am Material nachzulegen. Leider muss ich fuer's Moppedhobby arbeiten gehen - insofern teuer. Ausserdem ist meine Holde auch rennstreckenbegeistert und faehrt dort selbst, was die Kosten dann gleich verdoppelt (die Kilo-Gixx war ihre Idee!).

Beim Moppedfahren bin ich Spaeteinsteiger - jetzt Mitte-30 und somit eh nicht mehr auf dem Weg einen Blumentopf gewinnen zu koennen.
So bleibt mir die Theorie und meine Analyse.

Bin bisher nur mit fast reinem Serienmaterial gefahren, wo lediglich eine Rennverkleidung dran war:
http://www.palz-schrader.de/Motorrad/CBR_PC25.jpg

(Bin nicht ich hier - ist meine Frau)

Mein Motto war bisher, dass das Material eh genug hergibt. Aber es war langsam unbefriedigend, dass die neueren 600er doch schon uebelst schnell waren (ich hatte eine CBR600 Bj. 93) und mir einfach auf der Geraden davon fuhren.

Waere gerne als Instruktor gefahren, habe dann aber die CBR bei 150km/h auf dem Nuerburgring-GP-Kurs zerlegt.


/Has
 

TNC

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@Max&has:
Bin recht erfreut über eure schönen und tollen Tips. Außerdem auch sehr begeistert über eure Erfahrungen bzgl. Rennstrecke. Es kizzelt mir schon überall, wenn ich an das erste Mal denke. Auf der Rennstrecke versteht sich.
Naja, aber besten Dank nochmal an euch Beide. Mit dem Besuch der Rennstrecke wird's wohl noch ne Weile dauern, aber bis dorthin werd ich mir glaub ich mal das Buch anschaffen.
 

Matthias

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so... und nun ist es soweit... 1 Renntraining in Assen am folgenden Dienstag mit Damon Racing....hab von denen eine Anmeldebestätigung bekommen und das ich mich morgens bei der rennleitung melden soll...ähm muß ich denn jetzt das mopped irgendwie präparieren?also schrauben sichern usw. oder reicht es einfach nur spiegel einklappen und los...hat jemand erfahrung, wie es mit dem phonlimit aussieht?? bmc filter ist drin, kann der in assen drinbleiben ?falls jemand noch ne gute webseite für einsteigertips kennt wäre ich sehr dankbar (racing4fun kenn ich)
bin irgendwie etwas planlos, da ich halt nur die bestätigung und sonst nichts bekommen habe... :roll:
 

Maj.Worsti

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Hallo Matthias,

erstmal immer die Ruhe bewaren.

Spiegel müssen ab. Alle Lampen und Blinker abbauen oder zumindest abkleben (nimm das Panzerklebeband, is das Beste).
Öl Einfüll- und Ablaßschrauben und Ölfilter sichern mußt Du nur, wenn der Veranstalter explizit darauf hinweist. Hatte ich bisher nur beim Bosee-Team.
Verlangt sonst kaum ein Veranstalter, also vergiss es.
Sei rechtzeitig an der Rennstrecke, damit du die Fahrerbesprechung nicht verpasst. Ausserdem mußt Du dann nicht so lange in der Schlange für die Startnummern stehen.
Ach ja, falls Du schon Deine Startnummer kennst, kannst Du sie Dir schon zuhause draufkleben.

Integralhelm, Lederkombi, gute Motorradstiefel und Handschuhe sind pflicht!!! Und die meisten Veranstalter verlangen auch einen vernünftigen Rückenprotektor.

Und gaaaaanz wichtig, nimm genug zu trinken mit. Mindestens 5 Liter Wasser und Isotonische Drinks! Auch leichte Snacks, wie z.B. Bananen, Butterbrote oder Traubenzucker-riegel haben sich bewährt.

Ein "kleiner" Werkzeugkoffer macht meistens auch Sinn. ;o)

Für ganz Vorsichtige ist ein zweiter Satz Reifen auch ok.

Benzin gibts an der Strecke.

So, nu viel Spaß beim sicheren Angasen.

Gruß
Maj.Worsti
 

Maj.Worsti

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Jetzt hab' ich Depp Deine Frage zur Phonbegrenzung vergessen...

Also, auf den meisten Strecken herrscht das 100-Db-Limit.

Also nimm am besten deinen Serientopf mit oder zumindest den db-eater.
Sonst mußt du für teuer Geld einen auf der Rennstrecke kaufen oder...
laufen!
:D :D :D :D
 

Matthias

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hmmm....nen zweiten satz reifen kann ich mir schlecht auf den rücken schnallen :D
werde da ganz unbedarft mangels geeignetem transportmittel mit dem mopped hinfahren (wie uncool), weißt du ob es da spinde gibt, wo man seine sachen lagern kann? und wie sieht das mit reparieren aus ? gibts da sowas wie einen werkstattdienst? bevor ich unsummen in equipment investiere will ich erstmal sehen ob es mir überhaupt spaß macht...
 

Maj.Worsti

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Tja, das Beste wäre es natürlich, das Bike mit nem Transporter oder wenigstens mit nem Anhänger zur Strecke zu transportieren.
Auch den anderen Krempel brauchst du eigentlich, also Wasser, Essen usw.
Fährst Du da ganz alleine zum Training?
Keinen Kumpel, der da mitfährt?
Eine Werkstatt gibts meistens nicht. Kannst höchstens einen der anderen Teilnehmer höflich fragen ob du sein Werkzeug nehmen kannst.

Ich habe mir meistens einen Transporter gemietet.
 

Matthias

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ja, fahr alleine hin, die kumpels (oder deren frauen) meinen z.z das einbauküchen mehr wert als ein mopped haben :roll:
und die keine einbauküche haben haben angst ihr "edles" teil im kies zu vergraben....also fahr ich halt allein, nehme aber an das man da schnell ins gespräch kommt....
wie schon gesagt, bevor ich groß investiere will ich erstmal sehen wie´s ist, und assen ist nur gute 80 km von mir weg, hab mir gedacht ist ne gute strecke zum warmfahren... und hoffe halt das ich mich nicht sofort ablege...hätte aber gedacht das ein reifen/fahrwerksdienst vor ort ist...
 

EX-RGVler

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Essen
Hi,

meist ist bei den Renntrainings ja ein Reifendienst vor Ort. Da musst Du aber Deine ausgebauten Räder hinschleppen. Dafür wiederum brauchst Du Montageständer. Ich denke aber mal, dass Du im Fahrerlager bestimmt jmd. finden wirst der Dir seine kurz leiht. Ist ja üblich dass man sich gegenseitig hilft. Rehm hatte z. B. auch einen Teile Laden dabei, dort konnte man alles notwendige nachkaufen (Bremshebel, ....... ) falls man mal was brauchte. Fand ich gut.

Fahrwerksdienst gibt es oft auch. Ist vom Veranstalter abhängig. Wird aber meist gegen Gebühr angeboten. Letztes mal war ich mit Rehm, da konnstest Du Dir für 10 € das Fahrwerk abstimmen lassen und bei Bedarf so oft wie nötig nachjustieren lassen falls Du mit den Einstellungen nicht zurecht kommst oder eine andere probieren willst.

Normal is schon besser wenn man mit Hänger oder Transporter fährt. Allein wegen dem vielen Gepäck (wenn ich bedenke was wir immer alles mitschleppen -> Zelt, Schlafsack, Isomatte, Grill, Kohle, Essen, Trinken, Werkzeug, Reifen, Montageständer, .....)

Aber jetzt schnupper erstmal Rennstrecken Luft, schau wie Dir das gefällt (und es wird Dir gefallen :lol: ) und übertreibs am Anfang net. Dazu wurde ja schon viel nützliches geschrieben .

In diesem Sinne .... frohes Rasen :lol:

Gruss Rene
 
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